Komisches Gefuehl - ich bin heute aus der Niederen Tatra rausgekommen, blickte auf ein breites Tal runter und da war sie - die Hohe Tatra, der letzte Fetzen Karpaten auf meiner Tour, uebrigens das kuerzeste Hochgebirge der Welt, daher auch von mir locker in 2 Tagen zu umrunden.
Ich habe die Tourplanung noch mal etwas geaendert. Urspruenglich wollte ich erst durch die Fatra, kein Schreibfehler, heisst so, hat auch nichts , mit dem islamischen Rechtsgutachten, der Fatwa, zu tun, sondern ist ein Mittelgebirge hier, suedwestlich von der Tatra. Also, ich umrunde nun erst mal die Tatra, morgen bin ich kurz mal in Polen, schaue aber, dass ich wieder rauskomme, denn Deutsche sind da nicht so angesehen momentan, obwohl ein halber Pole die Tore reingemacht hat, weiss gar nicht was die Polen wollen, das war doch sehr ruecksichtsvoll von uns, oder...
Jedenfalls, nach der Tatra also die Fatra, warun, ach so weil ab Donnerstag das Wetter hier schlechter werden soll und ich die Tatra wenigstens teilweise in der Sonne sehen wollte, was heute auch ganz gut gelang. Morgen soll das Wetter aehnlich werden, wie heute, heisst am Nachmittag Gewitter, ok, Regenzeug an und durch oder unter den naechsten Baum, wenn es noch welche gaebe. Das ist naemlich ein Raetsel - viele Baeume sind hier tot, ganze Haenge kahl. Ursache ist mir noch unbekannt, aber ich bleibe dran.
Nach der Fatra. Dann stelle ich den Kompass auf West und fahre nach Hause, keine Angst es ist noch ein Stueckchen bis Karlsruhe und sicher gibt es auch noch einige Eintraege bis dahin. Nach Hause, nicht weil ich genug habe, aber ich habe ja noch was vor diesen Sommer, andere Berge wollen auch was von mir haben, verstaendlich, hahaha.
In diesem Sinne. Gruessle aus der Tatra.
P.S. Sorry, fuer den Verzicht auf manche Satzzeichen in diesem Text, ich kapiere die Tastatureinstellungen hier nicht...
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