Sonntag, 29. Juni 2008

Auszeit, Teil III

Im dritten Teil meiner Auszeit möchte ich mir den lange gehegten Traum erfüllen, mal die großen Pässe der Tour de France zu erfahren und zwar mit dem Rennrad. Ich fange nach derzeitiger Planung am Genfer See an und fahre runter nach Nizza, über die großen Pässe der Tour, u.a. Iseran, Telegraph, Galibier...

Dann habe ich einen dringenden Termin auf Malle und unterbreche für 3 Tage das Radeln (5. - 7. September).

Anschließend geht es in die Pyrenäen auf den Spuren der Tour und dann je nach Lust, Laune und Wetter zurück nach Karlsruhe.

Wanderroute

Ab Mittwoch, 2. Juli, bin ich zunächst ein paar Tage in den Dolomiten unterwegs, in der Gegend um St. Ulrich. Dort möchte ich hauptsächlich einige der traumhaften Klettersteige begehen. Je nach dem, wie gut mir das gefällt breche ich anschließend, nach 7-14 Tagen, in die Westalpen auf. Ich wandere dabei den E5 von Bozen nach Oberstdorf. Ab Oberstdorf werde ich den Großen Walserweg einschlagen.
Auf diesem bleibe ich bis 15. August. Für Gastwanderer bin ich unter meiner Handynummer erreichbar.

Anschließend bin ich 10 Tage mit Steffen unterwegs, was wir genau machen weiß ich nicht, ich habe aber die Summe meiner Unfall- und Lebensversicherung erhöht: Gletscher, Eis und Felsen und hohe Berge warten auf uns...

Danach habe ich immer noch ein bißchen Zeit..., meine Pläne stehen unter Auszeit, Teil III.

Samstag, 28. Juni 2008

Cannondale, Teil II von x

Das kann ich nicht für mich behalten. Gestern kam folgende Mail vom Cannondale Kundendienst, die erste Reaktion nach sage und schreibe 20 Tagen. Sie lautet im Original:

Guten Tag,
Leider können wir Ihre Original E-mail nicht wiederfinden. Bitte entschuldigen Sie die Umstände, könnten Sie usn diese biite nocjhmal zukommen lassen?
Mit freundlichem Gruss


Mal davon abgesehen, dass ich nicht nachvollziehen kann, wie man in 3 Zeilen 3 Rechtschreibfehler machen kann, stellt sich natürlich die Frage, welche Einstellung zum Kunden Cannondale hier an den Tag legt.
Was soll ich auf eine solche Mail antworten. Hat jemand einen guten Vorschlag?

Freitag, 27. Juni 2008

Auszeit, Teil II

Ab kommende Woche, wahrscheinlich Mittwoch, werde ich eine längere Zeit (runde 2 Monate) in den Alpen sein, zum Wandern, Klettersteigen und Gipfelstürmen!

Anfang nächster Woche steht die Route in etwa fest. Wer Lust und Zeit hat ein Stück mit mir zu gehen ist herzlich eingeladen. Ich habe diesmal mein Handy mit, so kann man mich besser orten und einen Treffpunkt vereinbaren.

Also, Anfang nächster Woche mal reinschauen.

Bilder

Ich hatte Zeit einen kleinen "best of" zusammenzustellen. Zu besichtigen sind die Bilder unter diesem Link.

Mittwoch, 25. Juni 2008

Cannondale

Ich wurde schon ein paar Mal gefragt: was ist jetzt mit deinem Cannondale? Ja, das Rad hat es überlebt. Jetzt stellt sich die Frage, ob Cannondale zu dem beim Kauf gegebenen Versprechen der lebenslangen Garantie auf den Rahmen steht oder nicht. Bislang sieht es schlecht aus. Auf meine Mail vom 7. Juni habe ich nur folgende maschinell erzeugte Antwort erhalten:


"Ihre Nachricht an den Kundenservice von Cannondale Europe wurde erhalten. Ihre Nachricht ist uns sehr wichtig. Wir sind bemüht, Ihnen so schnell wie möglich zu helfen. Vielen Dank für Ihr Interesse an Cannondale."

Ich war gestern beim Cannondale Händler hier in Karlsruhe, auch dort hat man mir nicht viel Hoffnung gemacht: ja, einschicken kann man mal....

Cannondale macht natürlich einen Fehler, wenn sie jetzt ihr Versprechen zurückziehen: ich werde jedem erzählen, egal ob er/ sie es wissen will oder nicht, wie schlecht der Service bei Cannondale ist. Sagen wir ich erzähle es 20 potenziellen Käufern, die erzählen es 5 weiteren potenziellen Käufern. Also 100 Menschen, von denen 90 kein Cannondale mehr kaufen werden. Kann sich jeder selbst, am Besten Cannondale ausrechnen, was da an Umsatz flöten geht, und viel wichtiger, wie viel negative Stimmung erzeugt wird.

Ich könnte natürlich auch sagen, der Service bei Cannondale ist SUPER, die halten ihre Versprechen...bisher sieht es eben danach nicht aus. Aber ich werde das weiterhin im Auge behalten und hier im Blog aufgreifen.

Montag, 23. Juni 2008

... zu Hause!

Hm, das ging jetzt schnell. Ja, tatsächlich, ich sitze zu Hause in Karlsruhe. Sehr merkwürdig. Ich werde mich die nächsten Tage erst mal wieder dran gewöhnen müssen .. und ausspannen!
Wenn ich auch mental wieder hier bin schreibe ich noch was zu den letzten Tagen in Deutschland und ergänze ein paar Bilder.
Für die Statistiker:
Die Tour Karlsruhe - Karpaten und zurück war rund 8.400 KM (etwa 120 KM je "Radtag"); bei 61.400 HM hat der Höhenmesser aufgegeben. Ich war mit insgesamt 30 KG unterwegs, davon entfielen 13 KG auf das Rad (inkl. Gepäckträger) und 17 KG Gepäck. Der Fahrer wog bei Ankunft 72,9 KG, bei Abfahrt ungefähr 3 KG mehr ;-)

Also, stay tuned. Ich stelle die nächsten Tage noch ein paar Details und Bilder ein und berichte von meinen weiteren Plänen... jetzt muss ich erst mal Beine hochlegen!

Ach so: ich war natürlich auch die letzten Tagen alleine unterwegs und es waren am Wochenende zwar einige Autos unterwegs aber keine Begleitfahrzeuge!!!

Und wo wurde dieses Bild aufgenommen?

Freitag, 20. Juni 2008

Begleitfahrzeughalter hergehört!

So, ich habe heute morgen gegen 9 Uhr zum letzten Mal auf der Tour eine Grenze (Landesgrenze CZ-D ;-)) ueberschritten und bin nun in Marktredwitz.

Fuer die Begleitfahrzeughalter wird es langsam ernst: Semmeln schmieren, Getränke kühlen, voll tanken...

Route heute: Wunsiedel, Fichtelberg, Bischofsgrün, Bayreuth

Route Sa, So: Bayreuth, Eckersdorf, Aufseß, Mistendorf, Frensdorf, Burgebrach, Prichsenstadt, Ochsenfurt, Grünsfeld, TBB, Walldürn, Mosbach, Sinsheim, Menzingen, U'gro, Weingarten, Karlsruhe, Sophienstrasse 93
Abschluss wird ein Helferfescht auf dem Gutenbergplatz bilden.

Leichte Abweichungen können sich ergeben, wenn die Polizei das große Fahrerfeld umleitet, aber das ist dann ja auch für die Helfer ersichtlich.

Das ist der letzte Blogeintrag von unterwegs. Wenn ich in KA angekommen bin, melde ich mich wieder. Bis dahin.

Donnerstag, 19. Juni 2008

Anmeldeschluss

Ich bin ueberwaeltigt - so viele begeisterte Radler moechten mich am SA und SO begleiten - ich muss hiermit einen Anmeldestopp verfuegen. Das Feld wird sonst zu gross, ich braeuchte eine polizeiliche Genehmigung, das waere alles zu anstrengend. Aber ich freue mich auf die zahlreichen Begleiter.
Wegen der grossen Zahl der Teilnehmer brauche ich aber noch Begleitfahrzeuge, aus denen frisch belegte Semmeln und kalte isotonische Getraenke gereicht werden. Also, wer ein Kfz hat und am Sa und So nichts zu tun, wie die meisten von euch, der setze sich ans Steuer. Ich fahre morgen frueh ueber die Grenze bei Cheb nach Marktredwitz, durch das Fichtelgebirge, dann die Fraenkische Alb, Richtung Wuerzburg, suedlich an Wuerzburg Richtung Tauberbischofsheim, durch den Odenwald. Da ich erst morgen eine gescheite Karte kaufen kann, gebe ich die ungefaehren Durchfahrtspunkte fuer die Begleitfahrzeuge noch durch, die begleitenden Radfahrer hatten schon ein fernmuendliches Briefing...
Noch kurz zu den letzten Tagen: es ging immer durch die Berge, gerade bin ich noch im Erzgebirge.
Dies ist wahrscheinlich der letzte laengere Eintrag von unterwegs, morgen also noch die Durchfahrtspunkte: Semmeln bitte schon mal schmieren, Frischkaese habe ich ganz gerne oder auch schwarzwaelder Schinken...hmmmm

Samstag, 14. Juni 2008

Pause in Karlova Studanka

Ja, kaum eine Woche unterwegs und schon ist wieder soviel passiert. Keine Angst mir geht es gut, ich mache einen Tag Pause. Meine Basis ist in Bruntal, Nordmaehren, nahe den Jeseniky-Bergen, hoechste Erhebung ist der Altvater mit ueber 1400 m. Gerade komme ich aus dem Thermalbad hier in Karlova Studanka, einem Kurort 15 Km von Bruntal entfernt. Ich habe meine Muskeln im warmen Wasser und der Sauna entspannt, das tat sehr gut. Karlova liegt auf etwa 800 m und hat angeblich die sauberste Luft der ganzen tschechischen Republik. Womit auch geklaert waere, wo ich ungefaehr bin.



Was bisher geschah? Nun - auf dem Weg auf die polnische Seite der hohen Tatra ist es passiert - der Rahmen ist ein weiteres Mal, das dritte Mal gebrochen. Da ich hier keinen Blog ueber Rahmenbrueche und deren Reparatur schreiben will, hier nur die notwendigsten Infos. In Zakopane fand sich wieder ein begeisterter Alu-Schweisser. Der Rahmen ist wieder ganz. Mein Vertrauen in seine Stabilitaet ist nicht gerade gross, ich denke es ist nicht die Frage ob, sondern wann und wo ..., aber bisher hat es immer in die naechste Stadt gereicht, also. Es bringt nichts sich darueber Gedanken zu machen. Es kommt wie es kommt.

Nach der Tatra-Runde hatte sich das Wetter eingetruebt und es bot sich an, die Fatra Tour auf die kleine Fatra zu beschraenken. Das war eine goldrichtige Entscheidung - weiter im Norden war das Wetter stabiler, waehrend es im Sueden und in den Bergen fest hing. So bin ich also ueber die kleine Fatra, erwaehnt sei das sehr schoene Tal bei Terchova, aus der Slowakei rueber in die CZ Republik gefahren. Dort gab es erstaunlicherweise schon wieder ein Gebirge, das Beskiden heisst, scheint ein sehr haeufig gebrauchter Begriff fuer Gebirge hier zu sein, ich erinnere mich an die Besiken in der Ukraine und in Polen.
Wie dem auch sei, jetzt bin ich in den Jeseniky Bergen. Nach dem Tag Pause werde ich morgen diese durchqueren und gen Riesengebirge steuern. Wahrscheinlich bleibe ich auf der CZ Seite der Berge - Radwege sind hier super ausgeschildert, so dass man nie auf Hauptstrassen muss, das Kartenmaterial gibt es dazu kostenlos in jedem Touri-Office. Sehr genial.
Fuer diejenigen, die sich schon freuen, mich in Deutschland ein Stueckchen begleiten zu duerfen - meine Zeit in CZ wird noch bis Do oder Fr naechste Woche dauern. Also ideal zum Wochenende rolle ich ueber deutsche Landstrassen ...

Dienstag, 10. Juni 2008

Hohe Tatra


Komisches Gefuehl - ich bin heute aus der Niederen Tatra rausgekommen, blickte auf ein breites Tal runter und da war sie - die Hohe Tatra, der letzte Fetzen Karpaten auf meiner Tour, uebrigens das kuerzeste Hochgebirge der Welt, daher auch von mir locker in 2 Tagen zu umrunden.
Ich habe die Tourplanung noch mal etwas geaendert. Urspruenglich wollte ich erst durch die Fatra, kein Schreibfehler, heisst so, hat auch nichts , mit dem islamischen Rechtsgutachten, der Fatwa, zu tun, sondern ist ein Mittelgebirge hier, suedwestlich von der Tatra. Also, ich umrunde nun erst mal die Tatra, morgen bin ich kurz mal in Polen, schaue aber, dass ich wieder rauskomme, denn Deutsche sind da nicht so angesehen momentan, obwohl ein halber Pole die Tore reingemacht hat, weiss gar nicht was die Polen wollen, das war doch sehr ruecksichtsvoll von uns, oder...
Jedenfalls, nach der Tatra also die Fatra, warun, ach so weil ab Donnerstag das Wetter hier schlechter werden soll und ich die Tatra wenigstens teilweise in der Sonne sehen wollte, was heute auch ganz gut gelang. Morgen soll das Wetter aehnlich werden, wie heute, heisst am Nachmittag Gewitter, ok, Regenzeug an und durch oder unter den naechsten Baum, wenn es noch welche gaebe. Das ist naemlich ein Raetsel - viele Baeume sind hier tot, ganze Haenge kahl. Ursache ist mir noch unbekannt, aber ich bleibe dran.
Nach der Fatra. Dann stelle ich den Kompass auf West und fahre nach Hause, keine Angst es ist noch ein Stueckchen bis Karlsruhe und sicher gibt es auch noch einige Eintraege bis dahin. Nach Hause, nicht weil ich genug habe, aber ich habe ja noch was vor diesen Sommer, andere Berge wollen auch was von mir haben, verstaendlich, hahaha.
In diesem Sinne. Gruessle aus der Tatra.
P.S. Sorry, fuer den Verzicht auf manche Satzzeichen in diesem Text, ich kapiere die Tastatureinstellungen hier nicht...

Samstag, 7. Juni 2008

Begleitung auf der Fahrt durch Deutschland

Ich bin heute sehr optimistisch und denke schon an die Zeit, wo mich meine Tour durch Deutschland fuehren wird. Ich habe ja mal die Idee geaeussert, dass mich, wer immer Lust hat, mich in Deutschland ein letztes Stueck des Weges nach Karlsruhe begleiten kann.

Da ich an diesem Regentag viel Zeit und "flat" Internet habe, hier mal eine Idee fuer die grobe Route durch Deutschland. Genaueres folgt. Zeitfenster: Ende Juni.

Freitag, 6. Juni 2008

Marc gesund - Maschine tod?!

Ja, ja, es ist schoen hier in Polen, deshalb versucht man mich auch mit allen Mitteln zu halten. Was bisher geschah: die neuen Medikamente haben zu einer raschen Besserung gefuehrt, unterstuetzt durch die frische Landluft und das gute Essen geht es mir seit Donnerstag wieder einigermassen, seit gestern wieder echt gut, alle Koerperfunktionen normal.
Gestern nachmittag habe ich also das Fahrrad, das ein paar Tage Ruhepause hatte einem kleinen Check unterzogen. Zum Glueck. Entdeckte ich doch genau oberhalb der geschweissten Stelle einen neuen Riss im Rahmen meines Cannondale - ich musste mich erst mal setzen. Nun war ich also wieder fit, aber das Rad alles andere als fahrtuechtig. Ich wundere mich, dass mir der Riss nicht in den Fahreigenschaften aufgefallen ist. Egal. Ich war erst mal fertig. Aber Dariusz wusste Rat und setzte sich ans Telefon: alle alu-schweissenden Menschen im Umkreis von 50 KM, die ihm einfielen wurden aus ihrem Freitagnachmittagschlaf gerissen. Zuerst ohne Erfolg. Gut Ding will Weile haben. Dariusz fiel als bei mir schon alle Hoffnungen sanken noch der "Meister" des Alu-Schweissens ein. 10 KM entfernt. Das Rad wurde zerlegt und ab in den Kofferraum, es ging los.
Beim Meister angekommen wurde erst mal das Werk der Oesterreichischen Kollegen begutachtet: da wurde ja nicht nachgedacht, meinte der Meister, eine zu dicke Verstaerkung vor einer duennen Rahmenstelle, das kann nicht gutgehen, gut ist es aber 5.000 KM lang gegangen. Diese Probe steht fuer die polnische Meisterleistung noch aus!
Egal, der Meister ist eben eher Kuenstler als Handwerker und so zaehlt natuerlich fuer ihn alleine sein Werk. Er schritt zur Tat. Die folgenden Minuten moechte ich nicht detailliert wiedergeben: da blutet das Herz eines jeden Radlers, wenn sein Bike mit Flexmaschine und Schweissgeraet zugerichtet wird; da werden Stuecke rausgeschnitten, Loecher in das Metall gebrannt, ... schlimm!!! Aber schliesslich meinte der Meister: FERTIG! Sein Werk ist vollbracht, eine Garantie von einem Tag sei er bereit zu geben, alles andere ....
Es wurde noch die hohe Qualitaet der Farbe und die schlechte Qualitaet des verarbeiteten Aluminiums erwaehnt. Ich versprach, beide Bemerkungen so an Cannondale weiterzugeben - hallo? Hoert mich da jedmand?

Nun ist also das Rad wieder fahrbereit, ich auch, aber, ja aber, heute regnet es und zwar in Stroemen; Dariusz ist froh, weil so endlich wieder Wasser im Bach ist und die Forellen in seinem Teich sich freuen. Ich freue mich weniger, bin aber milde gestimmt, ich werde heute in einer vielleicht auftauchenden Regenpause versuchen, das Rad zu testen, werde das Material und mich pflegen und auf morgen vorbereiten. Denn, wie auch Dariusz richtig bemerkte, alles hat ein Ende. Morgen soll auch das Wetter wieder trocken sein und ich rolle gen Suedwesten in die Slowakei.
Die Zeit hier, heute abend werden es eine Woche, haben mich viel gelehrt, was vielleicht bisher auf der Tour noch nicht so von Noeten war und was mir, nicht immer leicht faellt: auch mal die Grenzen der koerperlichen Leistungsfaehigkeit akzeptieren, Geduld aufzubringen fuer die Erholung und sich immer wieder neu unerwarteten Situationen zu stellen. In diesem Sinne freue ich mich auf die kommenden Wochen. Stay online. Gruesse, Marc

Donnerstag, 5. Juni 2008

In Polen

Nur ein kurzer Eintrag heute. Ich bin seit 5 Tagen in Daliowa in den niederen Biskiden und mache Urlaub auf dem Bauernhof. Nicht ganz freiwillig: eine Infektion hat mich wohl noch in der Ukraine erwischt und meinen Magen komplett durcheinander gebracht. Das erste Antibiotikum hat nicht geholfen, nach einem Besuch im Krankenhaus in Sanok geht es mir heute etwas besser, aber ich bin noch ein paar Tage davon entfernt weiterfahren zu koennen. Zunaechst muss ich die Ergebnisse der Untersuchung abwarten, die kommen morgen, dann weiss ich erst mal genau was ich habe. Ich will aber weiterhin an der Tour festhalten, ich habe keine Eile, ob ich jetzt eine Woche frueher oder spaeter in KA ankomme ist egal: fuer mich steht jetzt im Vordergrund erst mal wieder auf die Beine zu kommen. Das wird mir hier leicht gemacht, ich werde bestens verpflegt und ich haette keinen besseren Platz finden koennen.
Wer mal schauen will, wo ich jetzt bin: Agrotourismus Zakucie